Von der Verwandlung des Wassers zu Wein und dem Wunder des Brotregens

Am 18. Januar wurde die Thomaskirche in einem Festsaal verwandelt. Tische, auf denen sich Krüge und Gläser stapelten. Töpfe mit leckerem Gebäck und Brot. Kinder, die sich in festliche Gewänder hüllten und ein Brautpaar, das andächtig vor dem Altar saß.

 

Die Kinder nahmen uns mit in die Geschichte, die damals in Galiläa geschah, als Jesus sein erstes Wunder tat und er Wasser zu Wein verwandelte.

Die vielen Köche demonstrierten dies, indem sie zuerst die leeren Krüge hochhielten und jammerten, warum denn kein Wein mehr da sei. Aber nachdem Jesus die Krüge gefüllt hatte, konnten sie den leckeren Wein kosten. Die Jungs vom Kindergarten waren mit Eifer dabei und rührten, kochten und probierten das leckere Getränk (welches natürlich kein echter Wein war J).

Den Mädchen mit ihren schön geflochtenen Haaren, dem leuchtendem Kopfschmuck und lachenden Augen, war es ein Vergnügen, uns als Gemeinde ihre Tänze und Darbietungen vorzuführen. Zwischen Tanz und Musikstücken wurde auch gesungen und gespielt.

 

Zu guter Letzt regnete es sogar Brot von der Empore, da ein kleiner Junge das von dem Brautpaar ausgeteilte Brot über die Brüstung bröselte und es dem Pfarrer auf den Kopf fallen ließ. Pfarrer Christian Sauermann schaute etwas irritiert in die Höhe, nahm es aber mit Humor und lächelte.

Ein wunderbarer Gottesdienst ging zu Ende und wir sind schon gespannt, wann uns die Kindergärten wieder mit auf eine ihrer Zeitreisen nehmen und wir erfahren dürfen, was zu Jesus Zeiten geschah.

Text: S.Bernecker