Die Kinderbrücke

Am Sonntag, den 20. März, gestaltete der Kindergarten „Unterm Regenbogen“ den Gottesdienst in der Thomaskirche in Kleinsteinbach.

Das Thema war „Die Kinderbrücke“ und alle Kinder waren schon sehr aufgeregt, den Eltern, Omas Freunden und der Gemeinde die Geschichte zu erzählen.

Der Altarraum wurde zum Fluss, an dem zwei Bauernhöfe und zwei große Bäume standen.

Zwei Kinder sorgten für Ruhe in einem mächtigen Streit.

Doch was geschah nun wirklich? Schauen wir zurück und erleben wir die Geschichte noch einmal.

An diesem Fluss wohnen viele kleine Leute, die viele kleine Schritte tun: sie können das Gesicht der Welt verändern, sie können nur zusammen das Leben bestehen.

(Die Kinder zeigen einen schönen Tanz und nehmen uns als Gemeinde mit in ihren Kreis)

Foto: S.Bernecker
Foto: S.Bernecker

 

 An genau diesem Fluss gibt es zwei Bauernhöfe. Der eine am rechten, der andere am linken Ufer. Hier wohnen neben den Menschen viele Tiere.

(Die Kinder hatten ihre Kuscheltiere dabei und hielten sie voller Freude in die Höh)

Foto: S.Bernecker
Foto: S.Bernecker

 

 

Auf dem Wasser tummeln sich jeden Tag viele Enten, die vom rechten zum linken und wieder zurück schwimmen.

(Süßer Tanz von den Entlein im Wasser)

Foto: S.Bernecker
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Aber an diesem Fluss gibt es zwei Bauern, die sich jeden Tag streiten und beschimpfen, weil dem einem sein Feld am Morgen und dem anderen sein Feld am Abend in der Sonne liegt.

Foto: S.Bernecker
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Sogar die Frauen der Bauern streiten sich. Die eine schreit, dass ihre Wäsche schneller trocknet, die andere, dass ihre Wäsche viel weißer ist. Und so geht der Streit tagein tagaus und keiner kommt zur Ruhe.

Foto: S.Bernecker
Foto: S.Bernecker

 

 

Aber in den Bauernhöfen gibt es zwei Kinder. Die sehen sich jeden Tag und winken sich von aus der Ferne zu. Sie wünschen sich, zwei Enten zu sein, um zueinander schwimmen zu können. Doch leider ist dies nicht möglich.

Foto: S.Bernecker
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Die Bauern streiten sich immer weiter und bewerfen sich mit großen Steinen. Da der Fluss aber zu breit ist, fallen diese ins Wasser. Nach einigen Tagen heftiger Hitze, sinkt der Wasserpegel und die Steine bilden eine kleine Brücke. Gerade groß genug, damit die Kinder über sie hinweggehen können.

Die Kinder treffen sich nun jeden Tag und erzählen Geschichten vom linken und Geschichten vom rechten Ufer.

Foto: S.Bernecker
Foto: S.Bernecker

Die Eltern können es gar nicht fassen, dass die Kinder so viel wissen. Doch eines Tages weinen die Kinder nur noch und sind traurig. Die Eltern versuchen sie zu trösten, doch sie sind nicht zu beruhigen.

Dann erzählen die Kinder, dass sie sich jeden Tag auf der Mitte des Flusses getroffen haben, sie sich aber jetzt, weil es geregnet hat, nicht mehr treffen können. Ihre kleine „Kinderbrücke“ ist weg.

Schnell fassen sich die Bauern ein Herz und bauen eine richtige Brücke, damit sie in Zukunft zueinander gehen können.

Foto: S.Bernecker
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Fortan besuchten sich die Bauern und die Bauersfrauen und hatten keinen Streit mehr. Die Kinder waren froh darüber und spielten jeden Tag miteinander.

Foto: S.Bernecker
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Brücken bauen ist wunderbar.

Von Mensch zu Mensch und von Ort zu Ort.

 


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