Weihnachtsfeier der Kinderkirche Arche

Am 12. Dezember 2010 feierte die Kinderkirche „Arche“ ihre kleine Weihnachtsfeier, an der Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde teilnahmen.

Im Gemeindehaus begann der „Gottesdienst“ um 10.00 Uhr. Auf der Bühne hatte man alles festlich geschmückt und die Kinder waren sehr aufgeregt, da sie ein Theaterstück vorbereitet hatten, in dem nur sie mitspielten.

 

Dann ging es los und die Geschichte vom „vierten König“ begann.

Foto: S.Bernecker
Foto: S.Bernecker

König Mazzel und sein Kamel Chamberlin sehen am Himmel den Stern, der die Geburt des „neuen Königs“, des Königs aller Menschen, verheißt.

Sie erfahren von einem Boten, dass Caspar, Melchior und Balthasar schon auf dem Weg dorthin sind und sie auf König Mazzel warten würden, damit er mit ihnen reisen kann

Foto: S.Bernecker
Foto: S.Bernecker

 

 

 

 

Der König und das Kamel machen sich schnell auf den Weg, um dem „neuen König“, ihr Geschenk, nämlich einen Sternkristall, zu überbringen.

(Unser Kamel hatte übrigens dauernd Husten)

Foto: S.Bernecker
Foto: S.Bernecker

 

 

 

Doch dann werden sie von einem weinenden Kind aufgehalten. Das Mädchen erzählt, wie es bestohlen wurde und nun frieren muss, da es keinen Umhang mehr hat. Doch der König schenkt dem Kind einen neuen Umhang und bringt es zu seinen Eltern zurück.

Foto: S.Bernecker
Foto: S.Bernecker

 

Der König zieht nun weiter und wird abermals aufgehalten. Ein leises Klingen lässt die beiden aufhorchen. Nach einer Weile sehen sie, dass es eine kleine Blume ist, die ganz ausgetrocknet im Wüstensand liegt und nach Wasser fleht.

Der König gibt der Blume Wasser und zum Dank schenkt ihm die Blume ihre Frucht, die der König mit sich trägt.

(Im Saal war es so ruhig, dass das Klingen den ganzen Raum erfüllte)

Foto: S.Bernecker
Foto: S.Bernecker

Endlich kann der König weiterziehen, um kurze Zeit später wieder ausgebremst zu werden. Nun ist es eine hohe Mauer, die das Weiterreisen verhindert. Der Wachmann sagt ihm, dass hier kein Durchkommen ist und dass die Kinder als Sklaven eine Mauer errichten müssen.

Foto: S.Bernecker
Foto: S.Bernecker

König Mazzel fordert die Freilassung der Kinder und bietet der Wache den Sternkristall an. Doch anstatt die Kinder nun freizulassen, greift sich die Wache den Kristall und will den König wegschicken. Aber der König bleibt und hilft den Kindern beim Bau der Mauer

Foto: S.Bernecker
Foto: S.Bernecker

In der Nacht will er mit den Kindern fliehen, doch es ist so dunkel, dass man nichts sehen kann. Plötzlich hört er wieder das leise Klingen und die Frucht, die er von der Blume bekommen hat, erleuchtet hell wie das Tageslicht.

Jetzt können alle fliehen.

(Hier stürzten sogar die Kulissen ein.)

Foto: S.Bernecker
Foto: S.Bernecker

Als alle Kinder wieder wohlbehalten zuhause sind, ziehen König Mazzel und sein Kamel weiter. Nach langer Wegstrecke erreichen sie nun endlich Bethlehem und wollen dem „neuen König“ ihre Aufwartung machen. Doch der Stall ist leer und verschlossen.

Der König ist unsagbar traurig und weint.

Aber dann hört der König eine Stimme, die ihm sagt:“ Ich bin das Kind in der Krippe und spreche nun mit dir, lieber und guter König Mazzel – du bist nicht zu spät gekommen – du bist immer bei mir gewesen.“

 

Das Mädchen ohne Umhang spricht: „Ich war ohne Kleidung und du hast mir Kleidung gegeben.“

Der Nomade und die Blume spricht: „Ich war durstig und du hast mir zu trinken gegeben.“

Ein Kind hinter der Mauer spricht: „Ich war gefangen und du hast mich befreit.“

Der König ist nun überglücklich und sagt die frohe Botschaft weiter.

 

„Ein Kind ist uns geboren, Gott ist bei uns!“