Abschlussgottesdienst des Kinder Teeny Tages am 10.10.10

An diesem Sonntag fing alles ganz normal an. Die Menschen kamen in die Kirche, suchten sich einen Platz und schauten nach vorne.

Doch jetzt wurde jedem klar, heute war ein besonderer Tag. Der Kinder-Teeny-Tag feierte seinen Abschlussgottesdienst.

Die Kinder und Jugendlichen hatten für uns einen besonderen Gottesdienst vorbereitet. Sie wollten uns mit auf die Reise nehmen.

Reise?

„Ja klar! Flucht zwecklos! Habt ihr noch nichts davon gehört? Es geht um Jona. Na ihr wisst doch, der Jona! Oder sagt euch vielleicht der Wal etwas?“

Foto: Kinderkirche
Foto: Kinderkirche

Jona hört eines Tages die Stimme Gottes und bekommt einen Auftrag. Doch Jona möchte diesen Auftrag nicht annehmen und so flieht er in die entgegengesetzte Richtung des Landes.

(Jona erklärte uns allen wie ihm zumute sei und mit Witz und Charme nahm er uns mit in seine Geschichte.)

Foto: Kinderkirche
Foto: Kinderkirche

Jona heuert auf einem Schiff an und wird mit aufs Meer genommen. Jedoch kommt ein Sturm auf. Ein sehr heftiger Sturm und das Schiff droht zu kentern. Die Besatzung findet schnell heraus dass Jona der Auslöser für den Sturm ist und wirft ihn über Bord.

(Die Darsteller fuhren übers Meer und vielleicht schwankte die Kirche sogar etwas. Seekrank wurde aber niemand.)

Foto: Kinderkirche
Foto: Kinderkirche

Doch er ertrinkt nicht, sondern ein großer Wal schluckt ihn einfach hinunter. Dieser Wal hat den Auftrag von Gott bekommen.

(Der Wal hat schreckliche Bauchschmerzen, dies zeigten uns die Kinder des Kinder-Teeny-Tages in lustiger Weise.)

Foto: Kinderkirche
Foto: Kinderkirche

 

Dann kommt Jona nach Ninive und verkündet dass die Stadt in vierzig Tagen von Gott zerstört wird. Voller Angst vor diesem Gott tun die Niniviten Buße.

(Unser Jona stieg auf die Kirchenbänke und seine Stimme ließ alles erbeben.)

Foto: Kinderkirche
Foto: Kinderkirche

Nach vierzig Tagen wird jedoch die Stadt nicht von Gott zerstört und Jona wird zornig. Er wusste schon bevor er aufbrach, dass Gott diese Menschen verschonen würde. Jetzt wünscht er sich den Tod. Doch Gott macht Jona klar, dass nur diese Verkündigung zur Buße der Menschen geführt hat.

 

(Unser Jona schnarchte unter der „Rizinusstaude“)

Im Anschluss an den sehr gelungenen und lebhaften Gottesdienst gab es noch Kaffee und selbstgebackene Plätzchen.

 

Text: S.Bernecker