Landeskirchengesangstag 2009 - der Kirchenchor war dort

Landeskirchengesangstag vom 4. bis 5. Juli 2009 in Lahr.

 

Ein Fest für alle, auch für den Kleinsteinbacher Kirchenchor. Am Sonntag, den 5. Juli 2009 pünktlich um 7.15 Uhr begann unsere Reise nach Lahr. Um genau zu sein, nach Nonnenweier.

Begleitet wurden wir von einigen interessierten Gemeindemitgliedern und einer kleinen Gruppe Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors Berghausen. Ausgeruht und entspannt durften wir direkt vor der Kirche in Nonnenweier aus dem Bus steigen. Fröhlich und herzlich war die Stimmung unter den eintreffenden Chören, und immer wieder wurde man mit einem freundlichen „Hallo, schön dass ihr auch hier seid“ begrüßt. Nach anfänglichen kleinen Irritationen wegen der Sitzordnung der einzelnen Stimmlagen, brachte Landeskantor Cord Michaelis unsere Stimmen ganz schön in Schwung. Chöre aus dem Enzkreis, Karlsbad, selbst Jugendchöre der Umgebung, füllten mit ihren Stimmen die Kirche.

 

Im Wechselspiel der Epochen und Stile und einer Mischung aus Swing und Bach, wurden die in den Gottesdienst eingebauten 14 Chorstücke zu einem Erlebnis aller Sinne für jeden Gottesdienstbesucher. Begleitet wurde der Chor von einer stimmigen Bläsergruppe unter der Leitung von Landesposaunenwart Heiko Petersen.

Nach diesem feierlichen und fröhlichen Gottesdienst ging die Fahrt weiter nach Seelbach zum „Schwarzwälder Hof“. Das vorbestellte Mittagessen wurde zügig serviert und gemeinsam konnten wir unser Essen, mit Blick auf den Schwarzwald, genießen.

Den Nachmittag verbrachten einige Chormitglieder in Lahr um auch die Schlussfeier des Kirchengesangstages mitzuerleben. Viele Lahrer erlebten ihren Marktplatz plötzlich ganz anders. Bis weit in die Innenstadt klangen die Gesänge „in die Welt hinaus“. Beim „Jubilate“ wippten die Sonnenhüte und Füße und nach dem feierlichen

Schlusschoral „Gloria sei dir gesungen“ gab es eine ergriffene Stille.

Die restliche Gruppe des Chores interessierte sich für das Mutterhaus in Nonnenweier, besonders auch deshalb, da Frau Pingitzer und Frau Gromer dort zur Erzieherin ausgebildet wurden. Herzlich wurden wir von Schwester Irmgard mit Kaffee und Kuchen empfangen.

 

Anhand einer gut zusammengestellten Diaserie erfuhren wir alles über die Anfänge des Mutterhauses, bis hin zur heutigen Zeit. Anschließend durften wir uns vom liebevoll angelegten Garten bis zu den geräumigen Schwesterzimmern selbst ein Bild des ganzen Anwesens machen.

 

Ein für uns alle ein ereignis- und erlebnisreicher Tag in guter Gemeinschaft klang langsam aus. Während der Busfahrt nach Hause ging der Gesprächsstoff nicht aus.

 

Gegen 19.00 Uhr, fuhr der Busfahrer sicher Kleinsteinbach an. Dankbar für diesen Tag verabschiedeten wir uns auch von der Gruppe aus Berghausen. Der Landeskirchengesangstag hat Laune gemacht. Sowohl Teilnehmer als auch Mitarbeiter sagten unisono: „So gerne mal wieder!“

 

Text: Kornelia Plotzitzka